Bei der Geburt des Bildhauer-Symposiums in Vysne Ruzbachy standen die Bildhauer Rudolf Uher, Miroslav Chlupac, Andrej Rudavsky und die Idee eines Symposiums über der Verbindung der Kunst und der Natur. Im 1964 haben sie im Travertin-Bruch von Vysne Ruzbachy die ersten Skulpturen erschaffen und ein Jahr später fand der erste offizielle Jahrgang des Symposiums statt.
Seit dann haben sich alljährlich im Bruch Bildhauer um im Stein seine Ideen zu verwirklichen getroffen. Eine Aufforderung für die Künstler war die Möglichkeit sgn. "taille directe" - Realisation direkt im Material, sowie auch die Möglichkeit die gegebene Umgebung anzusprechen, oder sich damit ansprechen zu lassen - seine Wesenheit in Verbindung auf den Rhythmus des Terrains und des gesamten Charakters der umgebenen Landschaft auszudrücken.
Während den sechsundzwanzig Jahren entstand im Areal des Bruchs und in seiner unmittelbaren Umgebung eine einzigartige Galerie von 104 Steinstatuen von Künstlern aus vierzehn Ländern.
Das Areal des Internationalen Bildhauer-Symposiums in Vysne Ruzbachy wurde am 1.7.1977 von dem Kulturministerium der Slowakische Republik zum Kulturdenkmal erklärt.