Mailing list  Wollen Sie die aktuellen Informationen direkt auf Ihre Email-Adresse gesendet bekommen? Bestellen Sie das Newsletter!  | Bratislava-Burg - SlowakeiCharakteristik der Burg Die Bratislava Burg ist die wichtigste und zentrale Bur in Bratislava. Sie ist schon lange Jahrhunderte ein ausdrucksvolles Teil der Panorama der Hauptstadt.
Die monumentale restaurierte Burg symbolisiert die mehr als tausend Jahre lange Geschichte der Slowaken, sie befindet sich an den südlichen Randen der Kleinen Karpaten, auf einem Felsen, welches sich auf dem linken Ufer der Donau, an der Kreuzung der europäischen Fernwegen erhebt.
Sie ist eine der Haupt-Dominanten der Stadt.
Geschichte der Burg Die Burg ist schon seit langer Zeit bewohnt. Der erste Vorgänger der heutigen Bratislava Burg auf dem Burghügel erstand spätestens in der Zeit der Erstehung der ägyptischen Pyramiden (2. Jahrhundert des 3. Jahrtausends vor Christus). Es ging um irgendeine Akropolis. Eine bedeutungsvolle Akropolis ist hier insbesondere in der Zeit der Kelten, also vor dem Wechsel der Zeitrechnung gestanden. In der Zeit des Römischen Reichs, die Grenze lief damals an der Donau, hat hier eine römische Grenzfestung gestanden.
Die älteste schriftliche Information ist aus dem Jahre 907, aufgenommen in den Salzburger Analen, als bei Bratislava die alten Magyaren die Bayerische Armeen besiegten. Aus der slawischen Fürstenburg ist schrittweise durch Umbauen und Rekonstruktionen eine mittelalterliche Burg, die von der Hälfte des 11. Jahrhunderts auch eine Gau-Burg war, entstanden. Sie bekam für eine Zeit die Schatzkammer der Reichskleinodien und später auch die Krönungsburg. Laut den schriftlichen Unterlagen ist in dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts auf dem höchsten Punkt des Terrains ein Wohnturm mit selbstständiger Befestigung gestanden, dieses wurde hat sich bis heute in dem sgn. Krönungsturm erhalten. Der Wohnturm, der ein Standort des administrativen, kirchlichen und militärischen Lebens war, wurde archäologisch gefunden und ist auf der heutigen Pflästerung am Burghof angezeichnet. Die Burgkirche wurde im Jahre 1221 in die Vorburg umzieht. Seitdem hat die Geschichte dieses feudalen Zentrums seine eigene Entwicklung.
Die heutige Disposition der Burg mit regelmäßigem viereckigen Grundriss rundherum dem zentralen Burghof ist ein Ergebnis der Bauarbeiten in der Periode der Renaissance und des frühen Barocks. Im Gegenteil zu der deutsch orientierten späten Gotik haben an Bauarbeiten in den Jahren 1552 und 1639 hauptsächlich italienische Meister, die die Kunst aus seiner Heimat auch in die nördlicher gelegenen Länder brachten, teilgenommen. Durch dem Umbau wurde die Burg auf eine repräsentative Krönungsburg der ungarischen Königen, die aus dem ursprünglichen Sitz des Ungarischen Reichs in Buda die türkische Armeen vertrieben hatten, umgestaltet. Bedauerlicherweise, diese Bearbeitungen haben sich bis heute nur in Fragmenten erhalten.
Der letzte große Umbau, der die Festung auf einen repräsentativen Sitz des Habsburger Kaiserhofs umgestalten hat fand in den Jahren 1750-60 je nach den Projekten der bedeutungsvollen europäischen - französischen, italienischen und österreichischen - Architekten J. N. Jadot, L. N. Pacassi und J. B. Martinelli statt. Kurz darauf, nach dem Jahr 1760, wurde laut den Projekten von P. A. Hillebrandt auch ein neuer Palast, sgn. Teresianum, in welchem sich die Zeiteleganz und Pracht durchsetzte, aufgebaut. In den neuen Palast wurden die Bildgalerie, die Bibliothek und die wertvollen Kunstsammlungen, namentlich das graphische Kabinett des Statthalters Albert Tesinsky, der später nach Wien umzieht wurde und bis heute unter dem Namen Albertina bekannt ist, unterbracht. Die geräumigen Flächen der Festung, ursprünglich zur Manipulation mit der Militärtechnik und zur Verteidigung gegen dem Feind bestimmt, wurden mit französischen Gärten, ergänzt mit Gartenarchitektur, Orangerien, Terrassen, Voliere, Sommer- und Winter-Tattersall und gewölbten Drei-Schiff-Pferdeställen, wo wertvolle Pferde mit langjähriger Tradition gezüchtet und vorgeführt wurden, kultiviert. Die Burg wurde im Jahre 1811 ausgebrannt und trotz mehreren Versuchen um den Bauzustand zu verbessern war sie mehr als 140 Jahre in Ruinen.
Die neuen Geschichten begonnen erst im Jahre 1953, wenn man mit der Rettung und schrittweiser Erneuerung der Burg angefangen hat.
Heutiger Zustand In den Räumlichkeiten des Burgpalast sind Prachträume des Nationalrats der Slowakischen Republik, weiter haben hier den Sitz der Institut der Historie und teilweise auch der Institut der Archäologie des Slowakischen Nationalmuseums.
In der Bratislava Burg sind historische Expositionen, die wertvolle Exponaten aus der slowakischen Nationalgeschichte von der Entstehung bis in die Gegenwart (inklusive des wertvollen numismatischen und archäologischen Teils) enthalten installiert, eine richtige Schatzkammer der Nationalkultur.
Die historischen Expositionen präsentieren die Entwicklung der materiellen und geistlichen Kultur, wie auch die sozialen und politischen Kämpfe in der Slowakei. Aus der Ära des Feudalismus befinden sich hier einzigartige Kunst-Handwerke und Kunstwerke, Dokumente über der Entwicklung der Städten und des Lebens des leibeigenen Volks und der Adelleuten. Reichlich vertreten ist hier auch die neuere Geschichte (von Anfang des Kapitalismus bis in die Gegenwart), wertvolle Exponaten der Laienkunst, eine Aufmerksamkeit verdient auch die größte numismatische Sammlung in der Slowakei und die Sammlung der Musikinstrumenten. Die archäologische Abteilung der Exposition präsentiert wertvolle urweltliche Fundgegenstände (Venus aus dem Paläolithikum gefunden in Moravany, ein Fragment aus dem Schädel eines Neandertalers gefunden in Sala), ein einzigartiger Schatz von Goldschmuck aus der Bronzezeit gefunden in Barca, Fundstücke aus den Grabhügeln der frühen Hallstattzeit gefunden in Nove Kosariska, Schmiedewerkzeuge und Bauernwerkzeuge aus der Zeit der Kelten gefunden in Plavecke Podhradie, Fundgegenstände aus der Römischen Zeit (wertvolle Objekte aus Glas, Silber und anderes gefunden in Zohor, Vysoka pri Morave und hauptsächlich bei Rusovce), bemerkenswert sind auch Schmuckstücke aus der slawisch-awarischen Grabstätte in Devinska Nova Ves und Zitavska Tona, und hauptsächlich einzigartige Fundgegenstände aus der Zeit des Großmähren Reiches.
Die Dauerexposition der archäologischen Fundgegenständen aus der Slowakei hat den Namen Kleinoden der fernen Vergangenheit der Slowakei. Die Expositionen sind für die Öffentlichkeit eröffnet.
In dem neuen Anbau laut dem historischen Muster an der Westseite der Burg befinden sich die Büros der Parlamentsmitglieder des Nationalrats der Slowakischen Republik.
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