Das Budatiner Schloss ist eine historische und architektonische Denkwürdigkeit von Zilina.
In der Vergangenheit gehörte es zu den Wasserburgen, geschützt durch Flüsse und Wassergräben. Sein ältestes Teil ist der imposante frühgotische Turm, vier Etagen hoch, der in der Zeit der Befestigung des Landes nach der Invasion der Tataren in der Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut wurde. In Betreff auf seine Lage in der Nähe des Zusammenlaufes von den Flüssen Vah und Kysuce hat er auch die Funktion der königlichen Mautstation, wo man Maut von den Kaufmännern, die aus Schlesien gekommen sind, entnommen hat. Am Anfang des 14. Jahrhunderts, während der Herrschaft von Matus Cak Trenciansky, wurde der Turm befestigt und ein Ein-Trakt-Palast aufgebaut. Die grössten Bauarbeiten wurden in den Jahren 1487 - 1798 gemacht, als er in Eigentum von der Familie Suoog war. Das Datum des Renaissance-Umbau, Jahr 1551, ist am Kamin der ersten Etage des Turms aufgeschrieben. In dem 18. Jahrhundert, als das Schloss schon durchaus die Funktion einer Festung verloren hat, wurde auf den Resten der Befestigung eine barock-klassizistische Kastell gebaut. Im Jahre 1798 überging das Budatiner Schloss in das Eigentum der Familie Caky, welcher es bis 1945 gehörte. Es wurde mit den Begebnissen der Revolution der Jahren 1848 - 1849, wenn es am 10. Januar 1849 fasst vollständig ausgebrannt ist und seit dem es eine längere Zeit verfiel, betroffen.
Die gesamte Rekonstruktion des Schlosses haben seine Eigentümer erst in den Jahren 1920 - 1922 begonnen. Nach der Beseitigung der Trümmerstätten von einem Teil des barocken Palastes wurde das südwestliche Flügel im historisierendem Stil aufgebaut und das Schloss hat sein heutiges Aussehen bekommen.