Die Strecniansky Burg befindet sich 7 Km von Zilina entfernt, auf einem 103 Meter hohem Felsen über dem Fluss Vah. Die Burg wurde zum ersten mal in der Zeit des Matus Cak als ein Zentrum einer grösseren feudalen Herrschaft erwähnt. Sie entstand an der Jahrhundertwende des 13. und 14. Jahrhunderts auf einem älteren Unterbau. In der Ära der jüngeren Eisenzeit bis in die ältere Ära des Römerreichs wurde der Burghügel eine Siedlung der Puchovska Kultur. Die erste Erwähnung über der Burg ist aus dem Jahre 1321, auch wenn es wahrscheinlich ist, dass die Burg in dieser Zeit noch nicht gestanden ist. Sie entstand aber wahrscheinlich kurz nach dem genannten Jahr, hauptsächlich als eine Verteidigung der Mautstation, die an der Furt über Vah lag. Die erste ausdrückliche Erwähnung über der Existenz der Burg stammt aus dem Jahre 1384, wo die Burg als "comitatus castri Strechyn" bezeichnet wird.
Als ein königliches Eigentum ist die Burg am Anfang des 15. Jahrhunderts in das Besitztum der Königinnen Barbara und später Elisabeth geraten. In den Jahren 1444 bis 1469 war sie ein Eigentum der Familie Pongrac aus Liptovsky Mikulas. Danach hat sie schnell die Besitzer gewechselt. Aus denen sollte man den Johann Corvinus, Johann Zapolya, Nikolaus und Peter Kostka, Familie Dersszewffy erwähnen. In dem 17. Jahrhundert gehörte sie dem Franz Vesselenyi und der Familie Löwenburg. Die Burg hat in dem 17. Jahrhundert eine gute Verteidigung den Thökölys Rebellen geboten. Darum hat die Kaiserarmee des Leopold I. die äußeren Festungswerken eingerissen und auch die Burggebäuden beschädigt. Seitdem stand die Burg in Ruinen.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Mauern konserviert, aber hauptsächlich in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die aufwendige Rekonstruktion der Burg beendet und sie wurde für die Öffentlichkeit erschlossen.