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Höhle der Toten Fledermäusen - Slowakei

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www.jaskynamn.host.sk

Kurze Infos

Die Höhle der Toten Fledermäusen bildet ein zentrales Umfang-System des Gebirges Kozie Chrbty. Es geht um ein reiches Netz von Flußstollen und Hauptkorridoren auf mehreren Ebenen, die zusammen durch vertikale Teile, wie Klüften und Kaminen, verbunden sind. Es geht um eine Höhle mit horizontalen Ebenen, so typischen für extrem steile Terrains im Hochgebirge.
Die Höhle befindet sich im zentralen Teil des Höhenrückens der Niedrigen Tatra im Dumbier Hochgebirgen Karst (1750 M.ü.d.M). Der relativ kleine, tief gefaltene Karst-Massiv des Gebirges Kozie Chrbty mit einer Länge von 2 Km und einer Breite von nur 300 Meter enthaltet in seinem Inneren eine Menge von Stollen auf den 14 bisher bekannten Ebenen und zwei parallelen Zweigen. Der größte unterirdische Raum, Bystricky Dom, befindet sich auf der 7. Etage in der Tiefe von 180 Meter, und sein Volumen reicht bis 52.500 qm.

Zu den einzigartigen Raritäten der Höhle gehören die vulkanischen Gesteine der Kreidezeit, in das Karst-Schicht-System eingefaltet. Die erscheinen in den Stollen der Höhle an mehreren Stellen, wo sie sich in der rotbraunen oder grünen Farbe zeigen. Das vulkanische Gestein beinhaltet Linsen von Achaten der leichten rosaroten Tönung.

Zweifellos, die interessantesten sind Funde der Knochen von Fledermäusen, die sich geradezu überall befinden. Ihr Alter wird auf 6000 Jahre geschätzt. Alljährig kann man neue Zuwachse an toten Tieren beobachten und dank diesem hat die Höhle auch seinen Namen bekommen. In den Randteilen der Höhle befinden sich such Reste von Knochen von Mardern, Bären, sogar von einer Ziege.

Durch seine Ausdehnung gehört die Höhle der Toten Fledermäusen zu den bedeutungsvollsten slowakischen Höhlen, mit einer Länge von 16,2 Km (die Höhle ist dabei noch immer nicht insgesamt bemessen) und einer Tiefe von 300 M. Die niedrigen Temperaturen mit dem Maximum von 3.6°C und starke Luftströmung, die an einigen Stellen bis 7 M/S reicht, reihen die Höhle zwischen die sehr kalten und dynamischen.

Die Höhle hat insgesamt vierzehn Ebenen, wobei die siebte Ebene die meist entwickelte und meist ausgedehnte ist.

Trassen der Exkursion sind zwei: Trasse "A und Trasse "B":

Die Trasse "A" befindet sich im Teil der siebten Ebene, sie liegt auf der Meereshöhe von 1.510 M. Ihre Länge ist 1 Km, sie ist elektrisch beleuchtet, mit Trossen und Überbrückungen gesichert, und die Besichtigung der Höhle durch diese Trasse dauert ca. 1 Stunde. Diese können auch Kinder ab 6 Jahre absolvieren.

Für die mehr anspruchsvolle Touristen ist auch die Trasse B zugänglich, wobei das Terrain ist schwerer und die Länge der Trasse ist schon viel größer (3 Km). Diese ist nicht beleuchtet und es geht um einen anspruchsvollen speläologischen Trecking mit klassischem Klettern. Diese Trasse ist für Kinder nicht geeignet.

Ebenfalls sind auch anspruchsvollere Trassen in Vorbereitung, aber hier wird schon eine viel höhere körperliche Kondition benötigt. Die Länge des Verbleiben unter der Erde kann sich hier sogar bis 12 Stunden bewegen.

In der speläologischen Bekleidung und mit dem Schutzhelm und der Grubenbeleuchtung ausgerüstet, haben Sie die einzigartige Möglichkeit in dem geheimnisvollen Untergrund der Niedrigen Tatra zu schauen. In der dunklen, feuchten und kühlen Umwelt mit Heilwirkung auf die Atemwege, werden Sie, in dieser möglicherweise ältesten Höhle der Slowakei, in die Vergangenheit um fast zwei Zehner von Millionen von Jahren zurück gebracht. Nutzen Sie diese Gelegenheit beim Besuch der Niedrigen Tatra, in Liptov oder in Horehronie.

ACHTUNG!
Die Höhle befindet sich im Hochgebirgsterrain und im Schutzgebiet von NAPANT (Nationalpark Niedrige Tatra). Von den Klienten werden gute Wanderschuhe und körperliche Kondition benötigt. Aus der Sicht des Schutzes ist die Besichtigung der Höhle limitiert, darum ist der Zugang zu der Höhle nur den angemeldeten Personen erlaubt, und das in einer Anzahl von maximal 10 Personen.


Zu der Höhle geraten Sie aus der Südseite aus der Gemeinde Bystra, und das mit dem Wagen oder Linienbus aus Brezno oder Podbrezova in Richtung Trangoska oder Srdiecko. Aus Trangoska dauert der Weg ca. 1 Stunde durch einen Bergpfad, der zu die Hütte unter Dumbier (1740 M.ü.d.M.) führt
Eine andere Trasse führt aus Srdiecko. Mit der Seilbahn auf die Zwischenstation Kosodrevina oder bis auf die Gipfelstation Chopok (2024 M.ü.d.M). Hieraus führen Wanderwege wieder zu der Hütte von M. R. Stefanik unter Dumbier.
Gleiche Möglichkeiten sind auch aus Liptov, und das zu Fuß aus Liptovsky Jan oder aus Jasna wieder mit der Seilbahn auf Chopok, und hieraus auf die Berghütte.


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