Über dem Tal des Flusses Poprad nimmt sich majestätisch die Festung - Lubovniansky Burg, die am Anfang des 14. Jahrhunderts erstanden wurde, aus. In die Geschichte der Burg haben sich Mitglieder der bedeutenden Adelsgeschlechten, ungarische (Familien Osmodej, Drugeth) und polnische (Familien Kmit, Lubomirsky und Zamoysky), eingetragen. Mehr als 350 Jahren residierten hier die polnischen Verwalter des Pfand-Teiles von Spis. Mit seinen Besuchen beehrten sie ebensowohl die polnischen (Vladislav II. von Ungarn und Böhmen, Johann I. Olbracht, Johann II. Kasimir, Johann III. Sobieski) und ungarischen (Maria und Sigismund von Luxemburg) Könige.
In den Jahren 1655 - 1661 wurden in der Burg die polnischen Krönungsinsignien aufbewahrt. Im Jahre 1768 wurde in der Burg der bekannte Abenteurer Moric Benovsky gefangen gehalten. Die Periode des Pfandes endet erst dank der Anordnung von Maria Theresia im Jahre 1772, bei der ersten Teilung von Polen. In dem 19. Jahrhundert besaß die Burg die Familie Raisz und an der Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts die Familie Zamoysky.
Zu den wertvollsten Objekten gehört der Hauptturm der Burg, nach der Rekonstruktion erschlossen für die Besucher. In dem Barockpalast wird die Zeiteinrichtung ausgestellt, in der Burg befindet sich z.B. auch die Exposition der Handwerken und Zünften der Familie Zamoysky.