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Nitriansky Burg - Slowakei

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Kurze Infos
Das ganze Areal der Nitriansky Burg ist ein Nationales Kulturdenkmal. Sie ist der bedeutungsvollste und der charakteristischste Baukomplex der Stadt.

Die Nitriansky Burg, die auf einem Steinfelsen liegt, hatte immer eine strategische Bedeutung, weil sie eine natürliche Festung über dem Mäander des Flusses Nitra war.
Sein Kern bildet die Kathedrale mit der anliegenden Bischofsresidenz. Das älteste stehende Teil der Kathedrale ist ein Überrest der Basilika St. Emeramus, eine hufeisenförmige Apsis aus dem 11. - 13. Jahrhundert mit dem anliegenden Friedhof. Zu dieser gehörte auch die älteste entdeckte Befestigung der Burg. Die obere, ursprünglich gotische Kirche der Kathedrale wurde in den Jahren 1333 bis 1355 aufgebaut. Die ältere, romanische Kirche hat nach ihrer Beendigung als ein glaubwürdiger Ort (locus credibilis) gedient.

Die heutige Gestaltung der Burg ist das Ergebnis der spät-barocken Bauarbeiten aus den Jahren 1732 - 1739. Aus dem gotischen Bischofspalast hat sich, als das sichtbare, ein Fenster über dem Steinfelsen an der Nordseite erhalten. Die Repräsentationsräume in der 1. Etage wurden am Anfang des 19. Jahrhunderts im Empirestil zugerichtet und eingerichtet. Zwischen der äußeren Befestigung und den Gebäuden der Kathedrale steht ein Eingangsgebäude aus der Renaissance, in der Hälfte des 16. Jahrhunderts aufgebaut. Südlich von dem Bischofspalast steht ein Wirtschaftsgebäude, zu der Befestigung der Burg im laufe der 16. und 17. Jahrhunderten zugebaut. Die mittelalterliche Befestigung hat sich in dem östlichen Teil des Areals als ein Teil der Mauer und der prismatische Vazils (Vazuls) Turm mit einem beinahe quadratischen Grundriss erhalten.
Die nordöstliche und südliche Seite des Areals der Burg sind durch früh-barocker Befestigung mit Basteien und Kasematten begrenzt. In sein südliches Teil ist auch die Eintrittspforte mit Durchgang und einer Pforte für Fußgänger situiert. Die plastische Steindekoration der Brücke über dem Burggraben ist aus dem 18. Jahrhundert.

Die Burg ist heute der Sitz der Nitrianer Diözese.

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