Es wird das Einatmen der flüssigen oder festen Stoffen, die meistens in der Luft zerstreut sind (sgn. Aerodispersoide) benutzt. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Aerosole (feiner Nebel, bis 10 Mikronen) oder Sprays (grober Nebel, 10 - 40 Mikronen).
Meistens werden Aerosol–Inhalationsgeräte oder Ultraschall–Inhalationsgeräte verwendet.
Das Verwenden von Mineralwasser mit Gehalt an Schwefel (H2S, HS2-, SO2-) hat eine lokale antiseptische Wirkung, die durch das Schwefel in seiner oxidierten und reduzierten Form verursacht wird. Das schwefelhaltige Wasser verringert ebenfalls auch die Menge der Sekreten bei einer Hypersekretion. Die Konzentration des H2S sollte den Wert von 0,006% nicht übersteigen.
Sehr effektiv ist auch die Nutzung von salzigen Chlorid–Natrium Salzwassern (sog. Salinen), die als Expektorans wirken, die verursachen, das es zur Verdünnung des Schleimes kommt, wodurch das Abhusten erleichtert wird.
Jod–Brom Salinen enthalten Jodid–Ionen, wirken mukolytisch, expektorativ und entzündungshemmend.
Mit dem Mineralwasser können Medikamente bei schweren Zuständen der Atemnot eingenommen werden, Natursälze beim Katarrh der oberen Atemwegen oder Kräuterabsüde.
Die Therapie durch Inhalationen ist vor allem bei chronischen Entzündungen der oberen und unteren Atemwegen und bei Bronchialasthma geeignet.
Die Dauer der Inhalation ist verschieden, die wird von dem Arzt vorgeschrieben.
Die Kurprozedure "Inhalationen" ist in den folgenden Kurorten und Wellnes-hotels dargeboten: