Kohlensäurebad wird vorbereitet durch die Sättigung des Mineralwassers, abgekühlt auf 32°- 34°C (hypothermisches Bad) mit komprimierten Kohlendioxid (verwendbar in der Lebensmittelbranche) aus einer Druckflasche (2-3at), mit Hilfe eines Saturators. Das Kohlensäurebad muss pro 1L Wasser ca. 1000mg freies CO2 enthalten.
Für das Auflösen der ausreichenden Menge CO2 im Wasser ist eine niedrigere Wassertemperatur notwendig, wie auch das spezielle, sog. untere Einlassen der Wanne, zusammen mit einer absolut ruhigen Lage des Kurgastes im Bad, mit dem Kopf über dem Wannenrand. Das Wasser darf nicht aufgewirbelt werden, was eine übermäßige Freisetzung des aufgelösten CO2 bewirken würde und seine Ansammlung dicht über der Wasseroberfläche (es besteht das Risiko toxischer Wirkung bei erhöhten Konzentration von Kohlendioxid, das schwerer ist als Luft.) Die Badoberfläche ist deshalb, vor allem im Bereich unter dem Gesicht des Kurgastes, zugedeckt.
Während des Bades bilden sich CO2 Bläschen auf der Haut (sog. Gasumschlag), es kommt zu einer deutlichen Diffusion und Absorption (je nach Qualität der Haut und ihrer Durchblutung). Das Kohlensäurebad senkt den Blutdruck, verbessert die Ökonomie der Herzaktivität, verbessert deutlich die Durchblutung des Organismus bei gleichzeitiger Eliminierung seiner thermischen Überlastung. Das anfängliche Kältegefühl wechselt nach etwa 10 Sekunden in ein Gefühl angenehmer Wärme, als Folge aktiver Hyperemie, Erhöhung der Aktivität von Thermorezeptoren und umgekehrt Senkung der Aktivität von Kälterezeptoren).
Das Bad ist geeignet bei Kardiovaskulären- und Nervenerkrankungen. Seine Dauer beträgt 15 – 20 Minuten und es folgt eine Trockenpackung bis zu 15 Minuten. Die Anwendung ist möglich auf ärztliche Verordnung hin oder frei verkäuflich.
Die Kurprozedure "Kohlestoffdioxinebad" ist in den folgenden Kurorten und Wellnes-hotels dargeboten: