Bad im Thermalmineralwasser nutzt vor allem die Hautpenetration von Sulfiden aus dem Mineralwasser, die zur Bildung von Schwefelspeichern in der Haut führen.
Von da an gelingt Schwefel in weitere Strukturen, vor allem als Chondroitinsulfat in das Bindegewebe (Knorpel, Sehnen usw.) und bindet sich weiter im Körper als Cystein, Metionin oder Glutation.
Schwefel inhibiert (hemmt) die Degradation von Elasthin, Kollagen und Hyaluronan, senkt den Blutdruck, beeinflusst positiv die Menge von Celaskon im Plasma und unterstützt die Zersetzung freier Radikale.
Das Bad hat allgemein eine entspannende und beruhigende Wirkung.
Die Temperatur des Mineralschwefelbades beträgt üblicherweise 36° - 38°C (ausnahmsweise bis 40°C), die Dauer 20 Minuten (aus gesundheitlichen Gründen kann der Arzt 15 Minuten verordnen). Anschließend folgt eine trockene Packung mit einer Dauer bis 15 Minuten.
Die Anwendung unterliegt der ärztlichen Anordnung und kann auch bei schwer gehbehinderten Personen verordnet werden, bei denen eine Kontraindikation bei dem Spiegelbassin besteht.
Das Bad mit Temperaturen von 37°C und niedriger, gehört zu Anwendungen, die frei verkäuflich sind.
Die Kurprozedure "Minerales Schwefelbad" ist in den folgenden Kurorten und Wellnes-hotels dargeboten: