Bei der Anwendung liegt der Kurgast, im 37°C (36° - 38°C) warmem Bad in einer Mehrzweckwanne bzw. in einem Hubbard-Tank.
Die eigentliche Massage wird mit Hilfe eines Wasserstrahls, durchgeführt, der unter Druck von 0,2 – 0,4 MPa (d.h. 2 – 4at.) fließt. Die Applikation erfolgt manuell, aus der Entfernung von 10 – 15cm unter einem Winkel von 30° – 60°. Durch die Änderung der Entfernung und des Applikationswinkels kann die Intensität der Massage reguliert werden.
Die Applikation an Gliedmaßen erfolgt von außen zur Körpermitte und zurück außerhalb des Körpers, im Bauchbereich in Richtung der Darmentleerung, am Brustkorb und Rücken wird der Strahl in Form einer Acht geführt.
Der Wasserdruckstrahl wird grundsätzlich nicht im Genitalbereich und der Herzgegend, bei Frauen auch im Brustbereich, angewandt.
Die Massage bewirkt vor allem die Auflockerung von Muskelverspannungen und Schmerzlinderung und die teilweise Lockerung von Gelenken.
Die Anwendung ist ungeeignet bei Blutungen, Haut- und Unterhauttumoren, in der Schwangerschaft, bei Nierenkrankheiten, Krampfadern, Zuständen nach Venenentzündungen, Hernien im Bauchbereich bzw. Narben nach Operationen, bei drohendem Herzversagen.
Subaquale Massage kann auch in einer Hydromassage-Wanne verabreicht werden, durch die Zusammensetzung einer größeren Anzahl von Düsen verschiedener Durchmesser, die entweder stationär oder mittels spezieller Programme gesteuert werden. Die manuelle subaquale Massage wird vom Arzt angeordnet, die Hydromassage-Wanne (Whirlpool) ist frei verkäuflich.
Die Dauer beträgt 15 Minuten.
Die Kurprozedure "Unterwassermassage" ist in den folgenden Kurorten und Wellnes-hotels dargeboten: