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|  Dunajská Streda Dunajská Streda ist eine Kreisstadt in der Südslowakei. Es liegt im Bezirk Trnava, in der Donautiefebene. Es liegt etwa in der Mitte von Schüttinsel. Im Zentrum der Stadt, wo einst eine Synagoge war, steht das Holocaust-Mahnmal. In der Stadt gab es zwei Synagogen, doch sie wurden nicht erhalten, ähnlich wie das sog. Weiße Schloss oder alter Freidhof. In der Stadt gibt es eine römisch-katholische Kirsche von hl. Georg aus dem 13. Jahrhundert. In Dunajská Streda befindet sich auch ein thermales Schwimmbad mit Aquapark und Wellnesshotel mit japanischem Kurbad.Dunajská Streda ist eine Kreisstadt in der Südslowakei. Es liegt im Bezirk Trnava, in der Donautiefebene. Es liegt etwa in der Mitte von Schüttinsel. Im Zentrum der Stadt, wo einst eine Synagoge war, steht das Holocaust-Mahnmal. In der Stadt gab es zwei Synagogen, doch sie wurden nicht erhalten, ähnlich wie das sog. Weiße Schloss oder alter Freidhof. In der Stadt gibt es eine römisch-katholische Kirsche von hl. Georg aus dem 13. Jahrhundert. In Dunajská Streda befindet sich auch ein thermales Schwimmbad mit Aquapark und Wellnesshotel mit japanischem Kurbad. Im September findet der traditionelle Schütt-Jahrmarkt mit vielen begleitenden Veranstaltungen und Konzerten statt. Ganzer Artikel Verstecken |
 Geschichte von Dunajská Streda Dunajská Streda (deutsch sehr selten Niedermarkt, ungarisch Dunaszerdahely) ist eine Stadt im Süden der Slowakei im Herzen der Schüttinsel. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes.
Geschichte
Die Stadt entstand an der Stelle einer altertümlichen Siedlung. Aus der Zeit Großmährens wurde eine slawische/slowakische Grabstätte gefunden.
Die ersten Quellenbelege stammen von 1250 bzw. 1254–1255. Damals war der Ort im Besitz der Burg von Pressburg, später im Besitz des Pressburger Herrenguts. Seit dem 15. Jahrhundert war Dunajská Streda das Wirtschafts- und Handelszentrum der Schüttinsel, seit dem 16. Jahrhundert dann eine Stadt (Stadt- und Marktrechte).
Ende des 18. Jahrhunderts haben sich hier viele jüdische Kaufleute angesiedelt. Im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Stadt eine landwirtschaftliche Siedlung mit hoher Arbeitslosigkeit.
1930 lebten in der Stadt 2944 Ungarn, 2186 Juden, 503 Slowaken und 73 Deutsche. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die Stadt zu einem Industriestandort geworden (Zucker, Konserven, Betonfertigteile).
Bis 1918 gehörte sie zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam die Stadt von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.
Ein Teil der ungarischen Bevölkerung wurde nach 1945 größtenteils im Rahmen eines Bevölkerungsaustauschs mit Ungarn gegen ungarische Slowaken ausgetauscht. Die jüdische Bevölkerung (2000–3000 Personen) ist bereits während des Zweiten Weltkriegs vollständig verschwunden. Dunajská Streda wird heute inzwischen von zirka 3500 Slowaken bewohnt.
Die heutige Stadt ist durch die Angliederung der bis dato selbständigen Gemeinden Stredská Nová Ves / Szerdahely-Újfalu, Felserská Nová Ves / Félszer-Újfalu, Bašatejed / Bassa-Tejed (Anfang des 19. Jahrhunderts eingemeindet, Nemešseg / Nemesszeg (um 1850 eingemeindet), Elötejed (nach 1863), Mladé Blahovo (1960) und Mliečany (1960) zum Ort Dunajská Streda (ungarisch (Duna-)Szerdahely) entstanden.
Name
Ihren ungarischen Namen (1250 (vielleicht) Zerda, 1254 Svridahel, 1786 Serdahely) hatte die Stadt dank des Privilegiums, jeden Mittwoch (ungarisch szerda, slowakisch streda) einen Markt zu organisieren. Hely heißt „Stelle“, „Ort“. Szerdahely heißt also etwa „Ort, an dem mittwochs ein Markt stattfindet“ (vergleiche zum Beispiel den ungarischen Namen von Trnava). Da es in der Slowakei noch vier weitere Orte mit dem Namen Szerdahely/Streda gab beziehungsweise gibt, wurde im 19. Jahrhundert das Attribut „Donau-“ (ungarisch Duna-, slowakisch Dunajská) hinzugefügt.
Wegen des hohen Anteils der ungarischen Bevölkerung ist die offizielle Verwendung des slowakischen Namens erst 1919 (Entstehung der Tschechoslowakei) nachgewiesen.
Sehenswürdigkeiten
Im Stadtteil Nová Ves/Újfalu wurden im 18./19. Jahrhundert typische Paläste erbaut, vor allem:
* Biely kaštieľ (Weißes Schloss) – ein spätklassizistisches Gebäude, Ende des 19. Jahrhunderts (es existiert heute nicht mehr)
* Žltý kaštieľ (Gelbes Schloss) – im Barockstil, Anfang des 18. Jahrhunderts
Die römisch-katholische Kirche wird zum ersten Mal 1341 erwähnt, die evangelische Kirche wurde 1883 erbaut.
1870 wurde die durch eine Bombe 1945 zerstörte Synagoge gebaut.
In der beliebten Gaststätte Zöldfakoszorú wurde 1860 ein Kasino errichtet. In diesem Kasino wurden verschiedene Kulturveranstaltungen organisiert, zum Beispiel wurde hier Theater gespielt. Die Kasino-Bibliothek enthielt 1500 Bücher. 1919 wurde das Kasino jedoch aufgelöst, und die Bücher gingen verloren.
Quelle: www.wikipedia.orgDie nächstliegende Attraktionen aus unserem Angebot:Wir empfehlen Preis ab 245,- EUR /aufenthalt Unterkunft 4 Nächte, Vollpension Preis ab 608,- EUR /aufenthalt Unterkunft 13 Nächte, Vollpension Kurprozeduren: 55 per Aufenthalt Preis ab 166,- EUR /aufenthalt Unterkunft 3 Nächte, Halbpension Kurprozeduren: 55 per Aufenthalt | |