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Tatranska Lomnica

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Geschichte

Tatranska Lomnica gründete der ungarische Staat in 1892 als einen Erholungsort. Die ersten Objekte sind das Staatsforsthaus und das Belvedere der ungarischen Adel gewesen. Der Vorstand der Zipser Kreditbank, mit Sitz in Levoca, eröffnete in 1893 das representative Hotel Tatra Lomnitz mit 28 Gästezimmern, einem Restaurant, Café aud Sonnenterrasse. Das Projekt ausarbeitete der Architekt Gedeon Majunke und hat 85 tausend Goldstücke gekostet. Das schöne Hotel hat auch großes Interesse in der Presse aufgerufen ..."als das erste Gebäude in Tatras, mit den man auch in der weiten Zukunft rechnet, nich nur für die heutige Nutzung!" Im Jahre 1894 baute das ungarische Ministerium ein großes Wasser-, Kanalisations- und elektrisches Netz.

Mit den ersten Bauobjekten hat auch der Bau des Waldparks je nach den Planen des Hauptarchitekts der Margitsziget in Budapest angefangen. Im Jahre 1985 wurde das imposante Kurhaus mit der maurischen Halle, Bassin, Turnhalle, Wassertherapie, aber auch mit Lesesaal, Arztordination, Post mit internationaler Verbindung erbaut. Beide diese historischen Dominante, Kulturdenkmäle, stehen bis Heute, das europaweit bekannte Kurhaus ist schon aber nur eine Ruine und das immer schöne Riegelgebäude des Hotels Lomnica verfällt schon einige Jahre, wartend auf seine Rekonstruktion. Im Jahre 1905 wurde das, im Jugendstil erbaute Hotel Grand eröffnet (ab 1963 ein geschütztes Denkmalobjekt). Im Jahre 1920, wie wir aus dem Bericht des damaligen Chefarztes, MUDr. Vojtech Mrazik erfarhen können, wurden hier schon 22, meistens Adler-Villen, evanjelische Kirche (1902, Kulturdenkmal), katolische Kirche, Kaufhaus und 5 staatliche Kurgebäude aufgebaut. Ab 1895 hat Tatranska Lomnica als die erste Ortschaft in Tatras eine Eisenbahnverbindung durch Studeny Potok - Velka Lomnica mit Poprad und Kezmarok, im Jahre 1911 ist sie durch eine Straßenbahn mit Stary Smokovec verbunden (die Riegelgebäude des Eisenbahn- und Straßenbahn-Bahnhofs sind geschützte Dankmahlobjekte). Schrittweise wird die Ortschaft ganzjährlich ausgesucht, mehr auf die Wintersportarten gerichtet - Schifahren, Schlittschuhlaufen, Rodelsport, Bobschlittenfahren, aber auch Skijöring (Schifahrer sind mit Pferden geschleppt). Im Jahre 1909 wurde die erste, 4 km lange, Rodelbahn und Bobbahn mit elektrischem Lift je nach den Weltbeispielen gebaut. Gebaut wird auch ein großer Golfplatz, Tennisplätze, Reitenstrecke, ein Kunstsee zum Rudern und Schwimmen, Bogenschießen, Fahrradausleih, aber auch Fischerei usw.

In der Ziet zwischen den Weltkriegen erscheinen in Tatranska Lomnica mehrere private Pensionen und Villen, eine Aufmerksamkeit verdient der Bau einer Gruppe von Gebäuden, die die Landversicherung in Brno (Brün) erbaute - "Morava" - und besonders emporkommt das Hauptgebäude - Masaryks Pavillon - in dem funktionalistischen Stil ehrenhalber von 80. Geburtstag des Präsidenten Masaryk, der persönlich Tatranska Lomnica kannte, erbaut. (Das Objekt des späteren Erholungsheim Morava wurde im Jahre 1963 zum geschützten Kulturdenkmal erklärt.)

Im Jahre 1938 hat zwischen Tatranska Lomnica und Skalnate Pleco eine Seilbahn, erbaut durch die Firma Wiesner aus Chrudim, angefangen zu verkehren. Ab 1940 verkehrt eine Seilbahn auch schon auf Lomnicky stit (bis 1956 ist sie, mit einer Länge von 5428 m, die längste weltweit gewesen). Diese Seilbahn ist auch Heute eine der Hauptattraktionen von Tatranska Lomnica. Am Skalnate Pleso wurde das Hotel Encian gebaut, am Lomnicky stit die Meteorologische Station. Im Jahre 1943 wurde am Skalnate Pleso das Staatliche Observatorium - Sternwarte - später der Astronomische Institut der Slowakischen Wissenschaftsakademie gegründet. Durch die moderne Bergenarchitektur und feinfühliges Eingliedern in die Bergumgebung wurden die Seilbahn-Stationen Start, Encian und Lomnicky stit, wie auch das Gebäude der Sternwart, im Jahre 1963 zum geschützten Kulturdenkmal erklärt.

Nach der Nationalisierung im Jahre 1948 änderte sich die Ortschaft, die Erholungsfunktion wird beforgezogen. Von den Gebäuden sind interessant die Liptay-Villa (ab 1963 geschütztes Denkmalobjekt), Villa Alpinka und Szechenis Belvedere aus dem Jahre 1913.

Der historische Teil der Tatranska Lomnica wurde im Jahre 1992 zu einer geschützten Denkmalzone erklärt.

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